 | 01.01.4111 4.111 Blütenpollen, Honig Müsli-Frühstück
Blütenpollen, Honig -------------------
Zum Müsli wird ein Schälchen Blütenpollen gereicht.
Alles über Blütenpollen: Woher er kommt:
Bienen sammeln Blütenstaub. Das sind Pollen. Sie sind die männlichen Keimzellen der Blüten. Sie sind nur wenige tausendstel Millimeter groß. Bienen tragen bei ihrer Sammeltätigkeit unbewußt die Pollen von Blüte zu Blüte und sorgen für die Bestäubung der weiblichen Blütenteile. Die Bienen sammeln dabei die Pollen, um damit ihre Brut zu ernähren. Unter Zugabe von Nektar kneten sie die kleinen Pollen zu granulatartigen Kügelchen, die sie in den Körbchen ihrer Hinterbeine zum Bienenstock fliegen. Am Eingang zum Bienenstock nehmen die Imker den Bienen etwa 10 % der Pollen ab ohne die Bienen zu schädigen. 50 Körnchen gehen dabei auf ein Gramm. Nur große Imkereien ernten Pollen.
Was der Pollen enthält:
Der Pollen enthält zahlreiche Stoffe, die für unseren Organismus wichtig sind. Wichtiger aber als die Einzelbestandteile ist das harmonische Zusammenwirken der Stoffe.
Der Pollen besteht zu 25 % aus Proteinen. Das sind stickstoffartige Eiweißsubstanzen. Davon sind 15 bis 20 % Aminosäuren, für unser Leben unentbehrliche mehrfach ungesättigte Fettsäuren, u. a. Linolsäure, Linolensäure, Archaidonsäure. Der Pollen besteht weiter zu ca. 40 % aus Kohlehydraten, aus Vitaminen, aus antibiotischen Stoffen und einem Wachstumsstoff. Er enthält zahlreiche mineralische Spurenelemente wie Eisen, Kupfer, Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Silizium.
Die Aminosäuren:
Der Pollen enthält Cystin, Histidin, Tryptophan, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Arginin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Valin und Glutaminsäure.
Er enthält 5 bis 7 mal mehr Aminosäuren als Rindfleisch, Eier und Käse.
Die Vitamine:
B1 (Thianin oder Aneurin), B2 (Riboflavin oder Lactoflavin), B6 (Pyridoxin). B6 fördert das Wachstum und bekämft die Blutarmut. B5 und PP ist der Pellagraschutzstoff, ein Nikotinsäureamid. Sie wirken gegen Gleichgewichtsstörungen, sind gut für die Haut, die Verdauung und die Nerven. B3 (Pantothensäure) fördert das Wachstum, versorgt die Haut, stärkt die Nerven, kräftigt die Atmung, reguliert die Verdauung, verbessert das Blut. Vitamin C (Ascorbinsäure) bekämpft Skorbut, Zahnfleischbluten und Blutergüsse. B2-Komplex (Folsäure) ist wichtig für die Blutzellbildung. Der Pollen enthält auch Karotine und Provitamin A, aus dem der Körper das Vitamin A bildet. Vitamin A (Retinol) ist ein Bestandteil des Seepurpurs in der Netzhaut des Auges. Sein Fehlen führt zu Bindehautveränderungen, zur Verhornung der Epithelien des Auges, zur Überfunktion der Tränendrüsen, im Extremfall zur Erblindung. Im Pollen ist auch Vitamin H(Biotin). Es begünstigt das Wachstum, wirkt Haut und Lidentzündungen entgegen. Vitamin E (Tocopherol) ist das Vitamin der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit. Es fördert die Eiproduktion und die Spermienbildung. Der Pollen enthält auch Rutin. Rutin dichtet die Kapillare ab, sodaß keine unerwünschten Blutaustritte erfolgen. Rutin stärkt den Herzmuskel. Die antibiotischen Stoffe der Pollen heilen Darmentzündungen. Pollen sind die Polizei des Darms.
(1) Pollen machen Appetit. Übergewichtige nehmen ab. Untergewichtige erreichen ihr Normalgewicht. Der Pollen stimuliert die Magenfunktion.
(2) Pollen helfen bei Darmbeschwerden. Der Pollen heilt Verstopfung. Er bessert die schlimmste Diarrhoe, Darmentzündungen, Kolibazillosen und andere Infektionen, die durch eine gestörte Darmflora oder gefährliche Keime im Darm erzeugt wurden. Pollen sind der Regulator.
(3) Pollen wirken belebend auf die Psyche. Der Konsument ist weniger nervös, weniger reizbar, er ist liebenswürdiger, umgänglicher, verständnisvoller.
(4) Pollen helfen bei Nervenschwäche. Es entsteht Euphorie, Wohlsein, Erfülltsein, Befriedigung, Dynamik, Unternehmensgeist, Optimismus.
(5) Pollen verbessern den Allgemeinzustand, sind Stärkungsmittel und bewirken eine rapide Zunahme der Kräfte.
(6) Pollen fördern die Hirndurchblutung. Pollen verbessern das Denkvermögen.
(7) Pollen wirken bei cerebralen Beschwerden.
(8) Pollen verbessern das Wachstum.
(9) Pollen helfen schwächlichen Kindern. Pollen bewirken einen Zuwachs an roten Blutkörperchen und des Hämoglobins.
(10) Pollen verbessern die Sehkraft durch Riboflavin.
(11) Pollen verbessern den Haarwuchs durch Zystin.
(12) Pollen helfen bei der Schönheitspflege. 1 Kaffeelöffel Pollen + 1 frisches Eigelb leicht einmassieren und 1/2 Stunde wirken lassen.
(13) Pollen helfen bei Prostataerkrankungen. Jeder 3. Mann über 50 ist davon betroffen.
Honig:
Zum Süßen wird Honig verwendet.
Honig enthält 15 mal mehr Vitamin B2 als frische Äpfel, ferner Natrium, Kalium, Kalcium, Eisen und Phosphor. Vitamin B2 sorgt dafür, daß die Zellen den Sauerstoff besser ausnutzen. Man wird leistungsfähiger. Sir Edmund Hillary, neuseeländischer Imker, der Bezwinger des Mount Everest, ernährte sich bei der Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt ausschließlich mit Honig. 50 %Leistungssteigerung sind garantiert.
Honig schont gegenüber dem Zucker die Innenwände der Verdauungsorgane. Verschiedene Bestandteile des Honigs wirken harntreibend. Honig ist schleimlösend und Auswurf fördernd. Honig hilft bei Mundfäule, Halsentzündungen Heuschnupfen, Asthma sowie Haut- und Augenerkrankungen.
Durch Honig entstehen im Blut weniger gefäßschädigende Substanzen, beugt also Herz-Kreislauferkrankungen vor. Die ständige Einnahme von Honig wird bei Coronarinsuffizienz, Angina Pectoris und Herzrythmusstörungen empfohlen.
Honig regt Magen, Darm, Nieren und Soffwechsel an. Honig entgiftet die Leber. Leberschwellungen gehen rasch zurück, Gallenblasenentzündungen werden eingedämmt. Verblüffende Besserung auch bei Gelbsucht. Honig beugt Erkältungen vor.
Mit Honig soll man Wunden bestreichen und trocknen lassen. Sie heilen schnell und ohne Narben.
Powerdrink:
1 EL Honig, 2 EL Apfelessig, mit Mineralwasser auffüllen.
Im SEESPITZ verkaufen wir Honig von kleinen Imkern aus der Umgebung, die den Honig nicht wie üblich mit 60 Grad sondern nur mit 30 Grad schleudern. Unser Honig ist auch nicht 1 : 4 gestreckt. Gegen die Varroah-Milbe wird nicht mit Chemie sondern mit Ameisensäure oder mit anderen natürlichen Methoden gearbeitet. Diesen Honig gibt es auch am Frühstücksbuffet. Hw
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