Gesund Leben

Name:
Fitwoche
Datum:
01/01/4420
Uhrzeit:
Vorträge
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Gesund Leben im SEESPITZ

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"Hausmannskost ist das Lieblingsessen der Deutschen" (Welt, April, 2006):

Braten, Rouladen oder Schnitzel sind die Lieblingsessen der Deutschen. 43 %nannten "Deftiges" als ihr Leibgericht. An zweiter Stelle folgen Aufläufe und "Überbackenes" mit 14 %, vor Geflügel und Salaten mit 12 %....

Sportliche Irrwege:

"No pain, no gain":

Im Gegenteil, wenn es schmerzt, ist man schon zu weit gegangen und sollte seinen Muskeln erst mal eine kleine Pause gönnen.

"Viel Schwitzen:"

baut leider kein Fett ab. Nach dem Schwitzen fehlt nur Flüssigkeit, die der Körper dringend braucht.

"Wer Fett verbrennen will, muß langsam laufen."

falsch: Wer ordentlich Kalorien verbrennen will, darf ruhig Gas geben.

"Menschen mit Herzschwäche sollten keinen Sport treiben."

Moderates Training ist auch für Patienten mit Herzinsuffizienz geeignet. Es kräftigt die Muskulatur in den Gliedern, verbessert die Durchblutung und entlastet so das Herz.

Die zahlreichen Heilkräfte der Muskeln:

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Muskeln sind eine natürliche Apotheke.

Sport fördert Intelligenz, Wohlgefühl und Gesundheit. In den Muskeln werden auch Hormone produziert, die massiv in die Regelsysteme des Körpers eingreifen.

Blutdruck und Gewicht herunterradeln.

Wer trainiert senkt den Fettgehalt des Körpers und erhöht die Muskelmasse. Dies steigert den Grundumsatz und baut selbst im Schlaf vermehrt Kalorien ab. Sportliche Bewegung reguliert den Blutdruck, beugt Diabetes vor, verbessert den Schlaf-Wach-Rhythmus und das Wohlbefinden durch Interleukine. Bewegung stimuliert das Immunsystem über Zytokine und steigert so die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Zur Klugheit walken.

Regelmäßige Aktivität führt zur Ausschüttung von Wachstumshormonen, fördert die Bildung neuer Synapsen und beugt im Alter dem Abbau der Geistesleistung vor. Studien ergaben, daß Sport treibende Jugendliche intelligenter waren als Vergleichsgruppen. Bei Älteren verzögerte Training den Ausbruch von Alzheimer oder führte zu einem milderen Verlauf der Erkrankung.

Das Glück erlaufen.

Gleichförmige Bewegungen können zu einer Quelle des Glücks werden (Nordic Walking, Joggen usw.). Wenn sich mit Training die Abläufe automatisieren, kann rhythmische Bewegung zu einem meditativen Gefühl führen. So als würde das Gehirn über dem Körper schweben.

Wirkt sofort.

Schon nach dem ersten Training wächst die Kraft durch bessere Teamarbeit von Nerven und Muskeln.

Zusammenfassung:

Ein arbeitender Muskel

(1) beeinflußt den Hypothalamus

(kontrolliert z.B. den Schlaf-Wach-

rhythmus, Hunger, Sexualverhalten),

(2) verbessert die neuromuskuläre

Koordination,

(3) aktiviert das Immunsystem,

(4) optimiert den Insulinhaushalt,

(5) fördert den Fettstoffwechsel,

(6) baut Muskelmasse auf.

(Focus, 19,2006)

Hw






Erstellungsdatum: 19.05.2006 12:59 Uhr.Änderungsdatum: 08.09.2007 20:05 Uhr.