Gesund Leben

Name:
Fitwoche Sport
Datum:
01/01/4215
Uhrzeit:
Barfußlaufen
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Barfußlaufen:

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"Blotfootlopen makt Pleseer, is gesund,

kost nix un bringt enn moi Stück Kinnertiet

turüch." (Platt)

Ein Viertel all unserer Knochen gehört zu den Füßen. Jeder Fuß besteht aus 28 Knochen, 114 Bändern und 20 Muskeln. Selbst ein unsportlicher Mensch tritt in seinem Leben rund 10 Millionen mal mit den Füßen auf die Erde.

Neun von zehn Deutschen haben kranke Füße: Senk-, Knick-, Spreiz-, Plattfüsse, Hammerzehen, Hühneraugen, Fußpilz, Fußschweiß usw. Jeder Vierte leidet an Venenschwäche in den Beinen mit dem Risiko von Krampfadern, geschwollenen und offenen Beinen.

Viele Nervenbahnen enden in den Fußsohlen. Mit Barfußlaufen tut man also was für alle Organe.

Der berühmte Sebastian Kneipp nennt als natürlichstes und einfachstes Mittel zur Abhärtung das Barfußgehen. Er schreibt: Gewöhnlich hat im menschlichen Leben das, was am allervorteilhaftesten ist am allerwenigsten Wert und Bedeutung und wird oft gar nicht beachtet. So ist es mit dem Barfußgehen. Das Barfußgehen hat für die menschliche Natur eine so hohe Bedeutung, dass wenn jeder seine Wichtigkeit kennen würde, er das Barfußgehen nie vollständig einstellen würde.

Das Barfußgehen gewöhnt unsere Natur am meisten an die Erde und härtet sie so ab, daß sie sich auf der Erde am wohlsten fühlt... Somit soll das Barfußgehen allgemein sein: kein Alter, kein Stand und kein Geschlecht ist ausgenommen. Es soll daher nicht bloß einige Minuten barfuß gegangen werden, sondern je länger, desto besser. Da ist dann der Weg um den Weißensee (6 km) gerade recht.

Kneipp: "Die Füße müssen von der Schuhmaschine und den Fußfoltern so oft wie möglich befreit werden, denn das härteste Los in allen Stürmen des Lebens trifft neben dem Gesicht die Füße."

Barfußgehen auf verschiedensten Unterlagen regt das Herz- und Kreislaufsystem an. Die Durchblutung im ganzen Körper wird gefördert.

Das Abwehrsystem des Organismus wird gestärkt.

Barfußlaufen stärkt die Venen und schützt vor Krampfadern. Barfußlaufen verbessert die Fußsohlen-Venen-Pumpe, die Sprunggelenks-Pumpe und die Waden-Venen-Pumpe.

Die unmittelbare Verbindung der Fußsohlen mit dem Naturboden (Gras, Erde, Sand, Rinden, Steine, Kiesel, Split, Fels, Äste) hilft Stress abbauen, wirkt entspannend und baut Geist und Seele auf.

Barfußgehen wirkt ausgleichend auf den Blutdruck: zu niedriger Blutdruck wird angehoben, erhöhter Blutdruck wird gesenkt.

Wer erschöpft und von der Arbeit ausgelaugt ist, kann beim Barfußgehen neue Energien tanken.

Barfußgehen stärkt die Konzentration.

Barfußgehen kräftigt die Wirbelsäule.

Wer barfuß läuft, hat eine bessere Statik. Man hat einen aufrechteren Gang.

Wer viel barfußgeht, ist selbstbewußter und zeigt mehr Empfinden für die Natur.

Muskeln und Gelenke der Füße werden gefestigt. Eine schwache Fußmuskulatur führt zu Fehlhaltungen und Haltungsschäden.

Unsere Fußsohlen sind Reflexzonen aller Organe. An jeder Stelle der Fußsohle wird ein anderer Körperbereich angesprochen. Barfußlaufen ist die ursprüngliche Fußreflexzonenmassage und dazu noch kostenlos.

Wer barfuß läuft, verletzt sich seltener. Laufen mit Schuhen erhöht das Verletzungsrisiko. Durch Schuhe wird das Bewußtsein für die Position der Füße verringert. Dieses Bewußtsein beruht auf dem Feedback der Mechanorezeptoren in der Fußsohlenhaut (Rezeptoren für verschiedene Arten der Oberflächensensibilität: Berührung, Druck, Vibration, Schmerz, Temperatur). Die Gefahr von Knöchelverstauchungen ist barfuß auch geringer, da der Hebelsarm barfuß verlängert ist, was im Fall eines Fehltritts ein größeres Drehmoment am unteren Sprunggelenk zur Folge hat. Das erklärt auch, warum Turner und Tänzer bevorzugt barfuß arbeiten.

Die Haut der Fußsohlen ist widerstandsfähiger gegenüber Entzündungen. Kleine Blessuren, falls sie überhaupt auftreten, heilen schnell.

Plantarfasciitis (Entzündung der Sehne, die der Fußsohle entlangläuft) kommt bei Barfußläufern nicht vor. Knieschmerzen(runners knee) verschwinden durch Barfußlaufen.

Barfußlaufen senkt den Energieverbrauch gegenüber dem Laufen mit Schuhen.

Jimmy Carter, ehem. Präsident der USA, lief und läuft von März bis Oktober ausschließlich barfuß. Beim Laufen um den Weißensee gibt es keine Gegenstände, an denen man sich verletzen kann.

Wie soll man barfußgehen?

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Gehen Sie langsam und genießen Sie die Natur am besten mit Nordic-Walking-Stöcken.

Fragen Sie an der Rezeption!

Behalten Sie den Weg immer im Auge. Wenn Sie sich umdrehen, bleiben Sie stehen, ebenso wenn Sie die Nordic-Walking-Stöcke wieder anlegen.

Achten Sie stets, wohin Sie treten (jedenfalls an Tetanus denken). Machen Sie am Ende Wassertreten im Becken am Freibad Weißensee, auch nach Pfarrer Kneipp. Und danach eine Tasse Kaffee und eine Butterbreze am Freibad.

Wenn es Ihnen am Beginn zu viel ist, um den Weißensee zu laufen (6 km, 2 Stunden), beginnen Sie einfach mit einer kürzeren Strecke im Gras. Im SEESPITZ können Sie immer und überall barfußlaufen. Gesund leben im SEESPITZ! Zuhause sollten Sie in Ihrer Wohnung auch möglichst viel barfuß gehen, im Winter mit Socken.

Barfuß auf die Zugspitze:

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Ehrwalder kletterte zu seinem 50. Geburtstag barfuß auf Deutschlands höchsten Berg (siehe Zeitungsartikel oben).

ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN!

Der Weissensee wartet!

HW






Erstellungsdatum: 29.06.2006 15:09 Uhr.Änderungsdatum: 11.01.2010 14:24 Uhr.